S IMMO AG: Dividende soll um 50 % erhöht werden

Presseaussendung

S IMMO bestätigt vorläufige Zahlen 2012.

•    Höchstes EBIT der Unternehmensgeschichte
•    Jahresüberschuss um 22,5 % auf EUR 26,0 Mio. gesteigert
•    EBITDA bezogen auf Immobilienportfolio bei ausgezeichneten 5,3 %
•    FFO-Rendite von 10,1 %
•    Dividendenvorschlag: 15 Cent je Aktie

Die börsennotierte S IMMO AG (Bloomberg: SPI:AV, Reuters: SIAG.VI) bestätigt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012. Auch diese Berichtsperiode ist wieder sehr positiv verlaufen: Erfolgreiche Verkäufe, die Steigerung wesentlicher Kennzahlen sowie das höchste EBIT der Unternehmensgeschichte stellen dies eindrucksvoll unter Beweis. Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der S IMMO AG, kommentiert: „Die sehr guten Ergebnisse zeigen, dass sich unsere Strategie bewährt. Wir investieren gezielt und können so Immobilienzyklen erfolgreich nutzen. Das macht uns ertragreich und zur Nummer eins in Sachen Effizienz. Von diesem Erfolg sollen auch unsere Anleger in Form einer höheren Dividende profitieren.“

Positive Entwicklung am Hotelmarkt
Im Jahr 2012 betrugen die Mieterlöse EUR 118,5 Mio. (2011: EUR 125,9 Mio.), wobei die Reduktion ausschließlich auf die Immobilienverkäufe zurückzuführen ist. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung wurden auf EUR 42,0 Mio. (2011: EUR 40,6 Mio.) erhöht und trugen zu einem höheren Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung bei. Dieses verbesserte sich von EUR 9,0 Mio. auf EUR 9,9 Mio., was einem Plus von 9,1 % entspricht.

In Summe belief sich das Bruttoergebnis auf EUR 104,4 Mio. (2011: EUR 107,0 Mio.). Der Grund für die leichte Reduktion liegt vor allem in den erwähnten Immobilienverkäufen, durch die sich das Immobilienvermögen um 5,8 % verringerte.

Erfolgreiche Verkäufe
Die Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien betrugen im Berichtsjahr EUR 132,2 Mio. (2011: EUR 46,5 Mio.). Damit konnte die S IMMO ihr Ziel, Immobilien in Höhe von EUR 100 Mio. zu verkaufen, deutlich übertreffen. Der sich daraus ergebende Veräußerungsgewinn belief sich auf EUR 10,8 Mio. (2011: EUR 11,6 Mio.). Das EBITDA betrug EUR 98,8 Mio. (2011: EUR 101,4 Mio.), und die EBITDA-Marge konnte von 48,8 % im Jahr 2011 auf knapp über 50 % im Jahr 2012 erhöht werden. Bezogen auf das Immobilienvermögen liegt das EBITDA bei 5,3 % – im Vergleich zum internationalen Branchen-Durchschnitt von ca. 4 % ein außergewöhnlich gutes Ergebnis. Dies bestätigt auch unser effizientes und ergebnisorientiertes Asset Management.

EBIT auf Rekord-Niveau
Das Neubewertungsergebnis betrug in Summe EUR 16,8 Mio. (2011: EUR 0,1 Mio.) und zeigte wie im Vorjahr eine nach Regionen unterschiedliche Entwicklung: Das Immobilienvermögen in Österreich und Deutschland wurde auf Grund der anhaltend positiven Entwicklung in diesen beiden Ländern aufgewertet. Dem standen Wertminderungen in Zentral- und Südosteuropa gegenüber. Die beschriebenen Effekte führten insgesamt zu einer Erhöhung des Betriebsergebnisses (EBIT) um EUR 14,5 Mio. auf EUR 106,8 Mio. im Geschäftsjahr 2012 (2011: EUR 92,3 Mio.). Das entspricht einem beachtlichen Zuwachs von 15,7 % und ist das höchste EBIT der Unternehmensgeschichte.

Jahresüberschuss um 22,5 % erhöht
Im Geschäftsjahr 2012 betrug das Finanzergebnis (exklusive Genussscheinergebnis) EUR -61,8 Mio. (2011: EUR -51,5 Mio.). Es enthielt einen nicht cashwirksamen Fremdwährungsverlust von EUR 2,0 Mio. (2011: Fremdwährungsgewinn von EUR 7,3 Mio.) sowie unbare Derivatbewertungseffekte in Höhe von EUR 8,0 Mio. (2011: EUR 0). Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2012 mit einem mehr als zufriedenstellenden Jahresüberschuss von EUR 26,0 Mio. (2011: EUR 21,2 Mio.) beendet, was einem markanten Anstieg von 22,5 % bei einem verringerten Portfoliovolumen entspricht.

Wesentliche Kennzahlen gesteigert
Die Funds From Operations (FFO) setzten die positive Entwicklung der ersten drei Quartale auch im vierten Quartal fort und beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf EUR 33,0 Mio. (2011: EUR 28,9 Mio.) – das entspricht einem Plus von 14,3 %. Bezogen auf die Börsenkapitalisierung konnte eine beachtliche FFO-Rendite von 10,1 % erzielt werden. Auf Grund der getätigten Immobilienverkäufe ging das Net Operating Income (NOI) um 1,7 % auf EUR 97,5 Mio. leicht zurück (2011: EUR 99,3 Mio.). Die NOI-Marge konnte hingegen um 1,8 Prozentpunkte auf 49,6 % verbessert werden.

Der Net Asset Value (NAV) laut Bilanz konnte auch im Berichtsjahr gesteigert werden und betrug per 31.12.2012 EUR 7,17 (31.12.2011: EUR 6,96) je Aktie. Der EPRA-NAV konnte ebenfalls verbessert werden und belief sich auf EUR 9,18 (31.12.2011: EUR 8,70) je Aktie.

Kapitalmarkt: Vorschlag einer Dividendenerhöhung auf EUR 0,15 je Aktie
Die S IMMO Aktie hat im Berichtsjahr eine Performance inklusive Ausschüttung von 9,1 % gezeigt. Das ist ein gutes Signal, dennoch sieht das Management noch deutliches Potenzial. Das Aktienrückkauf-Programm wurde konsequent fortgeführt. Auch der Rückkauf des S IMMO INVEST Genussscheins wurde vorangetrieben, um die Kapitalstruktur mittelfristig zu vereinfachen.

Die weiter gestiegenen Ergebnisse rechtfertigen nach Meinung des Vorstands auch eine deutlich höhere Dividende. Aus diesem Grund wird der ordentlichen Hauptversammlung am 12.06.2013 eine Erhöhung der Dividende um 50 % auf EUR 0,15 pro Aktie vorgeschlagen. Diese wird wieder in Form einer KESt-freien Einlagenrückzahlung erfolgen.

Ausblick 2013
Wie bereits im vergangenen Jahr wird sich die S IMMO Gruppe auch 2013 auf die Steigerung der Ertragskennzahlen konzentrieren. So wird das Unternehmen die anhaltend gute Stimmung auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt für erfolgreiche Verkäufe nutzen. Auf der anderen Seite sollen günstige Kaufgelegenheiten ergriffen werden, vor allem in Berlin. Darüber hinaus stehen weitere Vermietungserfolge und höhere Mieterträge bei revitalisierten Objekten in Deutschland im Fokus der Gesellschaft.

Die immobilienbezogenen Kosten und der Verwaltungsaufwand werden weiter optimiert, ohne dabei den hohen Qualitätsanspruch der S IMMO aus den Augen zu verlieren. Die bestehenden schlanken Strukturen im Unternehmen sollen noch effizienter gestaltet werden, um Kosten weiter zu reduzieren. Finanzierungsseitig strebt das Unternehmen mittelfristig eine Loan-to-Value-Ratio von unter 50 % an.

S IMMO Vorstand Friedrich Wachernig kommentiert: „Wir haben den Ehrgeiz, das sehr gute Ergebnis des Berichtsjahres auch 2013 wieder zu übertreffen, und werden uns mit all unserer Energie dafür einsetzen. Zum Teil ist auf den Immobilienmärkten eine schrittweise Erholung spürbar, von der wir langfristig profitieren werden. Insgesamt ist die S IMMO mit ihren qualitativ hochwertigen Immobilien, der effizienten Verwaltung und ihren kompetenten Mitarbeitern für die Aufgaben der kommenden Jahre bestens aufgestellt.“

 

 

01 – 12/201201 – 12/2011
Erlöse 196,7207,8
davon Mieterlöse118,5125,9
davon Betriebskostenerlöse36,241,3
davon Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung42,040,6
Sonstige betriebliche Erträge6,97,7
Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung-67,0-77,0
Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung-32,1-31,6
Bruttoergebnis104,4107,0
Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien132,246,5
Buchwerte veräußerter Immobilien -121,4-34,9
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien10,811,6
Verwaltungsaufwand-16,4-17,2
Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA)98,8101,4
Abschreibungen-8,8-9,3
Ergebnis aus der Immobilienbewertung 16,80,1
Betriebsergebnis (EBIT)106,892,3
Finanzergebnis-61,8-51,5
Genussscheinergebnis-12,8-11,2
Ergebnis vor Steuern (EBT)32,229,6
Ertragssteuern-6,2-8,4
Periodenüberschuss26,021,2
davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar24,320,0
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar1,71,2
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,360,29