Quartier Belvedere

Presseaussendung

Wo Wien Welt wird.

Wiens ehrgeiziges Städtebauprojekt Quartier Belvedere betritt Anfang Oktober 2012 auf der Münchner Immobilienmesse Expo Real zum ersten Mal internationalen Boden.

Vier Milliarden Euro werden in etwa um den neuen Wiener Hauptbahnhof in den nächsten Jahren investiert. Das Quartier Belvedere ist das urbane Kerngebiet um den Bahnhof und 25 Hektar groß. Außergewöhnlich ist an Österreichs größter Baustelle die Nähe zum historischen Zentrum. In fünf Minuten spaziert man zum namensgebenden Schloss Belvedere mit seinen spektakulären Kunstsammlungen. In zehn Minuten steht man an der Wiener Ringstraße. Staatsoper, Stephansdom, Karlskirche, die großen Museen und Konzertsäle Wiens sind zum Greifen nah.

Wien bekommt ein weltgewandtes, zeitgenössisches Zentrum.
Das Quartier Belvedere wird aber nicht eine Erweiterung der historischen Pracht Wiens, sondern ihr Kontrapunkt: ein weltgewandtes, zeitgenössisches Zentrum. „Unter allen Stadtteilen Wiens wird das Quartier Belvedere der am weitesten gereiste sein, der Globetrotter unter den Grätzeln“, lautet die Vision von Entwicklern und Stadt Wien. Die Investoren der neu entstehenden Gebäude mischen Büros und Wohnungen, Geschäfte und Gastronomie, Kultur und Bildung und sorgen so dafür, dass dieses Viertel Tag und Nacht an sieben Tagen in der Woche belebt ist.

Mit einem kleinen Pult im Rahmen des Gemeinschaftsstands „Wien - Europa Mitte“ zeigt sich das Projekt in München. „Wir haben hier Großes vor, aber Bescheidenheit kann dennoch nicht schaden“, erklärt Gerald Antonitsch, Vorstand der Erste Group Immorent, des größten Entwicklers im Quartier Belvedere, „denn es wird etliche Jahre dauern, bis aus riesigen Baustellen lebendige Stadtlandschaft wird.“

Durch Zusammenarbeit zur Vision
Die Vision für die Entwicklung des Quartier Belvedere haben die Eigentümer und Entwickler der einzelnen Projekte gemeinsam ausgearbeitet, in baufeldgrenzen-überschreitender Zusammenarbeit. Derzeit arbeiten die Erste Group, Erste Group Immorent, S IMMO AG, Seeste Bau AG und Strauss & Partner Development als Pionierinvestoren in enger Abstimmung mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Stadt Wien an der Weiterentwicklung von Standortvision und –marketing zusammen. Weitere Investoren im Quartier Belvedere könnten zu dieser Gruppe dazu stoßen. So haben die ÖBB erst kürzlich das wichtige Baufeld A.01, direkt am Bahnhof, an seinen neuen Eigentümer verkauft.

Spuren der Entwicklung
Schon fließt die markante Dachlandschaft des Hauptbahnhofs diagonal durch das Quartier Belvedere, im Dezember 2012 wird der Teilbetrieb aufgenommen, zwei Jahre später ist dieser zentrale Knotenpunkt des europäischen Eisenbahnnetzes im Vollbetrieb. Schräg gegenüber dem barocken Belvedere wächst der Erste Campus in die Höhe. Das neue Hauptquartier der Erste Group ist das Leitprojekt für den Stadtteil und wird Ende 2015 fertiggestellt. Auch im Süden des Quartiers wird bereits an Wohnungen, Büros und Hotels gebaut. Noch nicht aus Stahl und Beton, aber in den Köpfen und auf Papier entstehen bereits jene Angebote, die das Quartier zu einem urbanen Zentrum machen sollen. Mit Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen werden Pläne von Weltklasse geschmiedet. Und wer Wien kennt, weiß, dass die Gastronomie und der Genuss auch hier eine zentrale Rolle spielen werden.

Wer was wo baut

SEESTE-Projekt
Die Firmengruppe SEESTE plant gegenüber dem 21er-Haus acht Hochhäuser auf Stelzen, die über einer Grünoase schweben. Für die Planung konnte der international renommierte Architekt Renzo Piano gewonnen werden, dessen städtebauliches Konzept darauf ausgelegt ist, Durchblicke, Ausblicke und besonders einen landschaftsgärtnerischen Freiraum unter den Gebäudekörpern zu schaffen. Die Nutzung gliedert sich in die Funktionsbereiche Hotel und Wohnen und umfasst ca. 64.000 m² Bruttogeschoßfläche.
SEESTE-Vorstandsvorsitzender Michael Möstl: „Es ist mit Sicherheit ein Novum für Wien, dass es gelungen ist mehrere Projektentwickler zu so einem hochkarätigen Konsortium zusammen zu schließen um diesen neuen Teil der Wiener City erfolgreich zu entwickeln.“

Projekt Wohnen und Arbeiten am Schweizer Garten
Unter dem Arbeitstitel „Wohnen und Arbeiten am Schweizer Garten“ entwickelt die Erste Group Immorent auf dem Bauteil zwischen SEESTE-Projekt und Erste Campus ein multifunktionales Projekt, auf dem rund 200 hochwertige, freifinanzierte Wohnungen entstehen sowie attraktive Büroflächen und Sondernutzungen vorgesehen sind. Konzeptioniert wird es für drei Bauplätze mit zusammen rund 65.000 m² Bruttogeschoßfläche.

Quartier Belvedere Central
Ein Konsortium bestehend aus Erste Group Immorent AG, Strauss & Partner Development GmbH und S IMMO AG entwickelt unter dem Namen „Quartier Belvedere Central“ ein Teilprojekt des Gesamtareals Quartier Belvedere. Das Grundstück liegt direkt im Herzen des neuen Viertels zwischen der zukünftigen BahnhofCity, dem Erste Campus und dem neuen Hauptbahnhof. Rund 130.000 m² Bruttogeschoßfläche werden am Standort realisiert. Friedrich Wachernig, Vorstand der S IMMO AG: „Wir freuen uns, Teil dieses aus sehr renommierten Partnern bestehenden Konsortiums zu sein und so an der Entwicklung des mit Sicherheit spannendsten und erfolgversprechendsten Stadtviertels in Wien mitzuwirken. Als Immobilien-Investor sehen wir gerade hier an diesem Standort in unserer Heimatstadt herausragendes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Potenzial für unsere Aktionäre.“
In einem stimmigen Gesamtkonzept werden Büros, Hotels, Geschäfte sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen die wesentlichsten Nutzungen des zentralen Grundstücks im Quartier Belvedere darstellen. Der Nutzungsmix im Quartier Belvedere wird – auch im Hinblick auf umfassende Dienstleistungsangebote – in verschiedenen Teams rund um die beteiligten Investoren entwickelt. Projektübergreifende städtebauliche Konzepte und Freiräume runden das Gesamtbild ab.

Erste Campus
Während der neue Hauptbahnhof europäische Verkehrswege zusammenführt, entsteht in direkter Nachbarschaft der „Erste Campus“, die neue Zentrale der Erste Group und damit ein Unternehmensstandort mit internationaler Bedeutung. Über 4.000 Arbeitsplätze, ergänzt durch Service- und Freizeiteinrichtungen, wird das Gebäude mit bis zu 116.500 m² Bruttogeschossfläche auf dem Areal des ehemaligen Südbahnhofs bieten. Die Wahl dieses Standorts als Baugrund für den Erste Campus wurde nicht zufällig getroffen: Der Südbahnhof galt zu k. u. k. Zeiten als das Tor zur Monarchie und war gleichzeitig sein stolzester Bahnhof. „Als führende Bank in Zentral- und Osteuropa sind wir nun auch mit unserem Headquarter geographisch in Richtung dieser Länder gerückt. Gleichzeitig bleiben wir unserer Herkunft als österreichisches Traditionsbankhaus treu“, sagt Andreas Treichl, Vorstand der Erste Group. Wichtige Kriterien der Ausschreibung, bei dem das Architektenduo Henke Schreieck ausgewählt wurde, waren eine dynamische und harmonische Verbindung von Architektur mit Nutzerfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit sowie ökologischer Nachhaltigkeit. Seit der Grundstein für den Erste Campus im Juni 2012 gelegt wurde, sind täglich bis zu 1.000 Arbeiter von mehr als 100 Firmen auf der rund drei Fußballfelder großen Baustelle mit der Errichtung der neuen Zentrale beschäftigt.