Sparkassen Immobilien AG startet mit starkem ersten Quartal 2010

Presseaussendung
  • Erfolgreiche Eröffnung der zwei größten Entwicklungsprojekte
  • Weitere Veräußerungen deutlich über Schätzwert
  • EBIT-Steigerung auf EUR 15,8 Mio. (Q1 2009: EUR 13,5 Mio.)
  • Ausblick: Verdoppelung des operativen Cashflows ab 2011

Die börsennotierte Sparkassen Immobilien AG (Bloomberg: SPI:AV, Reuters: SIAG.VI) startet mit einem starken ersten Quartal ins Geschäftsjahr 2010. Wesentliche Kennzahlen wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. „Durch die erfolgreiche Eröffnung der Shoppingcenter in Bukarest und Sofia ist die Entwicklung der beiden bisher größten Unternehmensprojekte abgeschlossen. Die Jahre, in denen Investitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro noch keine Mieterträge lieferten, sind damit Geschichte. Jetzt kommen wir in die Phase des Verdienens“, kommentiert Friedrich Wachernig, Vorstand der Sparkassen Immobilien AG.

Hochwertiges Immobilienportfolio

Die beiden internationalen Vorzeigeprojekte – die Shoppingcenter Sun Plaza und Serdika Center – verstärken nunmehr das hochwertige Immobilienportfolio der Sparkassen Immobilien AG. Damit verfügt das Unternehmen über zusätzliche qualitativ hochwertige Immobilien in ausgezeichneten Lagen mit einem hervorragenden internationalen Mieter-Mix.

Das Immobilienvermögen des Unternehmens belief sich per 31.03.2010 auf EUR 1,847 Mrd. (31.03.2009: EUR 1,828 Mrd.). Im ersten Quartal wurde ein Paket aus drei Wiener Wohnimmobilien deutlich über dem aktuellen Schätzwert verkauft. Das Portfolio beinhaltet nun 253 Immobilien mit einer Gesamtfläche von 1,407 Mio. m². Der Vermietungsgrad beträgt 89 %, die Bruttomietrendite stieg leicht auf 6,8 %.

Erfreuliche operative Entwicklung

Die Mieterlöse betrugen im ersten Quartal 2010 EUR 21,9 Mio. (Q1 2009: EUR 22,3 Mio.). „Die Ergebnisbeiträge der beiden Ende des ersten Quartals eröffneten Shoppingcenter in Bukarest und Sofia werden sich in den kommenden Quartalen niederschlagen“, ergänzt Ernst Vejdovszky, Vorstand der Sparkassen Immobilien AG.

Der Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung war rückläufig und betrug im ersten Quartal 2010 EUR 10,6 Mio. (Q1 2009: EUR 11,4 Mio.). Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung stiegen leicht auf einen Wert von EUR 7,1 Mio., während der Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung auf dem Niveau der Vergleichsperiode des Vorjahres blieb.

Nach Nutzungsart betrachtet bilden Büroimmobilien, wie schon im Vergleichszeitraum 2009, das größte Segment der Mieterlöse. Ihr Anteil beläuft sich auf 33,7 %, gefolgt von Wohnimmobilien mit 31,4 % und Geschäftsobjekten mit 30,0 %. Hotels verzeichnen mit 4,9 % wie schon im ersten Quartal 2009 den kleinsten Anteil. Die Hotels Vienna Marriott und Budapest Marriott werden in Form von Managementverträgen betrieben und sind hier nicht erfasst.

Das Bruttoergebnis konnte im ersten Quartal 2010 um 6 % auf EUR 19,7 Mio. gesteigert werden.

Deutliche Ergebnissteigerung

Das EBITDA betrug im ersten Quartal 2010 EUR 18,1 Mio. (Q1 2009: EUR 15,9 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte deutlich von EUR 13,5 Mio. im Vergleichsquartal 2009 auf EUR 15,8 Mio. im ersten Quartal 2010 zulegen. Besonders erfreulich ist die hohe Steigerung des Ergebnisses vor Steuern (EBT) von EUR 0,4 Mio. auf EUR 4,1 Mio.

Im Berichtszeitraum stiegen die Funds From Operations (FFO) auf EUR 9,1 Mio. (Q1 2009: EUR 6,8 Mio.), und der EPRA-NAV konnte von EUR 8,13 per Jahresende 2009 auf EUR 8,15 zum Ende des ersten Quartals erhöht werden. Das Net Operating Income (NOI) ist auf Grund der neuen Portfoliostruktur (Veräußerungen und Eröffnungen der Einkaufszentren) im ersten Quartal 2010 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von EUR 17,7 Mio. auf EUR 18,6 Mio. gestiegen.

Der operative Cashflow ist von EUR 15,9 Mio. im ersten Quartal 2009 auf EUR 15,3 Mio. leicht gesunken. Das ist auf die Immobilienveräußerungen und auf den Umstand, dass die neuen Einkaufszentren erst Ende des ersten Quartals eröffnet wurden, zurückzuführen. „Gemeinsam mit den weiteren Entwicklungsprojekten, die wir im Laufe des Jahres fertigstellen und eröffnen werden, rechnen wir mit einem operativen Cashflow von EUR 75-85 Mio. im Jahr 2010 und von über EUR 100 Mio. im Jahr 2011. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Cashflow des Geschäftsjahres 2009“, unterstreicht Ernst Vejdovszky die starke Entwicklung des Unternehmens.

Erfolgreicher Fortschritt bei Entwicklungsprojekten

Innerhalb von drei Wochen eröffnete die Sparkassen Immobilien AG im ersten Quartal 2010 die bisher größten Projekte in der Unternehmensgeschichte. Am 25.02.2010 wurde das größte rumänische Einkaufszentrum Sun Plaza feierlich eingeweiht. Nur wenige Wochen später, am 16.03.2010, wurde in Sofia das größte bulgarische Einkaufszentrum Serdika Center eröffnet. „Die Reaktionen der lokalen und internationalen Presse, der Partner und Analysten, vor allem aber der Kunden und Mieter vor Ort haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, berichtet Friedrich Wachernig stolz.

Das Projekt Neutor 1010, ein Büro- und Wohnhaus mit insgesamt 11.000 m² Nutzfläche in der Wiener Innenstadt, befindet sich in der Phase der Fertigstellung und wird im dritten Quartal 2010 eröffnet. Drei Viertel der Gewerbefläche konnte bereits langfristig an Mieter mit erstklassiger Bonität vermietet werden. In den darüber liegenden Geschoßen entstehen 34 Luxus-Appartements, von denen bereits 24 vor Fertigstellung verkauft wurden. In Bratislava befindet sich das Bürogebäude Galvaniho 4 in Fertigstellung und ist bereits zu drei Viertel vermietet.

Die aktuelle Land-Bank der Sparkassen Immobilien AG umfasst ca. 12 ha und beinhaltet sechs Grundstücke in Bratislava, Prag, Sofia und Bukarest.

s IMMO Aktie kann Gewichtung im IATX mehr als verdoppeln

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres gewann die s IMMO Aktie deutlich und verbesserte sich um 110 %. Der s IMMO INVEST Genussschein schloss das erste Quartal mit einem leichten Minus gegenüber dem Jahresendstand. Auf Grund einer Fusion in der österreichischen Immobilienlandschaft kam es zu einer Neugewichtung beim IATX, dem Index der bedeutendsten österreichischen Immobilienunternehmen. „Durch die Anpassung des Repräsentationsfaktors hat die s IMMO Aktie seit 15.04.2010 ihre Gewichtung von 8,7 % auf 18,2 % im IATX mehr als verdoppelt“, betont Holger Schmidtmayr, Vorstand der Sparkassen Immobilien AG.

Ausblick 2010/2011

Nach den erfolgreichen Eröffnungen der beiden Einkaufszentren in Bukarest und Sofia werden im Jahresverlauf weitere Projekte planmäßig abgeschlossen. Dazu zählen die Büroflächen in den beiden Shoppingcentern, das hochwertige Büro- und Wohnhaus Neutor 1010 in Wien sowie das Business Center Galvaniho 4 in Bratislava.

Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine deutlich positive Entwicklung der Mietererlöse und des Cashflows. Die Sparkassen Immobilien AG rechnet mit einem operativen Cashflow von EUR 75–85 Mio. im Jahr 2010. Im darauffolgenden Jahr wird sich der operative Cashflow auf über EUR 100 Mio. im Vergleich zu 2009 mehr als verdoppeln.

Sparkassen Immobilien AG

Die Sparkassen Immobilien AG (Bloomberg: SPI:AV, Reuters: SIAG.VI) notiert seit 22 Jahren an der Wiener Börse und ist damit die traditionsreichste Immobilien-Investmentgesellschaft Österreichs. Als Substanzinvestor ist sie in Wohn-, Büro-, Hotel- und Geschäftsimmobilien in Österreich, Deutschland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien und Bulgarien investiert. Per 31.03.2010 verfügt die Gesellschaft über ein Immobilienvermögen von EUR 1,847 Mrd. mit einer Gesamtnutzfläche von 1,407 Mio. m².

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.2010 – 31.03.2010
in EUR MIO. / Fair Value-Methode

Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung 2010

Q1/2010

Q1/2009 1)

Erlöse

35,6

35,6

davon Mieterlöse

21,9

22,2

davon Betriebskostenerlöse

6,6

6,3

davon Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung

7,1

7,1

Sonstige betriebliche Erträge

1,1

0,8

Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung

-10,6

-11,4

Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung

-6,4

-6,5

Bruttoergebnis

19,7

18,5

Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien

56,7

0

Buchwerte veräußerter Immobilien

-54,3

0

Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien

2.364

0

Verwaltungsaufwand

-3,9

-2,6

Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA)

18,1

15,9

Abschreibungen

-2,4

-2,4

Ergebnis aus der Immobilienbewertung

0

0

Betriebsergebnis (EBIT)

15,8

13,5

Finanzergebnis

-8,9

-10,2

Genussscheinergebnis

-2,8

-2,8

Ergebnis vor Steuern (EBT)

4,1

0,4

Ertragssteuern

1,9

0,4 

Periodenüberschuss / -fehlbetrag

6,0

0,5

davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar

6,0

0,5

davon den Minderheitsgesellschaftern zuordenbar

0,04

-0,02

 

 

 

Ergebnis je Aktie (in EUR)

      0,09

      0,01